13. Januar 2013

Günstig, günstig, günstig!

Mit diesem Aufmacher werben viele Händler und Geschäftsleute heutzutage - egal ob Elektronikfachhandel, Webshop oder Supermarkt. Es gibt aber auch noch einige Branchen, wo sich diese Methode noch nicht rumgesprochen zu haben scheint (z.B. Kino, Tankstelle oder auch das Finanzamt).

Doch was sagt "günstig" über die Produkte aus? Sind diese zugleich auch billig, also qualitativ minderwertig? Oder werden gar Menschen für die Herstellung ausgebeutet? Den letzten Punkt kann man nur schwer überprüfen und nur weil "Made in China" draufsteht, bedeutet dies nicht, dass kleine Kinderhände dieses Produkt gefertigt haben.
Die Wahrscheinlichkeit von unterbezahlten Arbeitskräften ist dennoch generell sehr wahrscheinlich, auch wenn die Produkte in Deutschland oder einem anderen EU-Land gefertigt wurden.

Leider bin ich jetzt ein bisschen vom Thema abgeschweift, denn es sollte eigentlich um günstige Barhocker in Online-Shops gehen. Der große Vorteil bei diesen Shops ist, dass ein Produkt, falls es nicht gefällt oder nicht den eigenen Qualitätsansprüchen entspricht, ganz einfach zurückgeschickt werden kann (auch wenn es bezüglich dazu in diesem Jahr neue gesetzliche Bestimmungen geben wird).
Wir können also diese Gefahr schon einmal von der Liste streichen. Gehen wir jetzt noch davon aus, dass die Arbeiter einen angemessenen Lohn erhalten haben und die Rohstoffe nicht aus der Natur geraubt wurden, dann müssen wir uns doch über unterschiedliche Preise Gedanken machen.

Eine faire Herstellung, gute Qualität und trotzdem günstige Preise kann ein Händler nur dann bieten, wenn er dem Hersteller die Produkte in großer Zahl abkauft. Das erfordert natürlich ein großes Lager und eine gute Logistik. Ein solcher Händler ist zum Beispiel der Betreiber von barhocker.de. Ich berichte häufiger von den günstigen Barhockern auf dieser Seite und weiß auch, dass es sich um einen Händler handelt, dem ein großes Lager zur Verfügung steht.


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